Freiraum · Dammprojekt · Aufbereitung

Vom Entwurf zur Ausschreibung und Projektsteuerung

Ein reales Baupraktikum, nachträglich durchgerechnet. Aus einem gebauten Projekt im Versuchsgarten der BOKU entstehen vier Unterlagen, die es damals nicht gab: ein Leistungsverzeichnis mit 15 Positionen, eine Kostenschätzung, eine Termin- und Aufwandsauswertung und eine Stoffbilanz. Dazu ein Vergabeprüfraster als Studienarbeit. Jede Menge trägt ihre Quelle mit.

Leistungsverzeichnis (PDF, 4 Seiten) Arbeitsmappe (.xlsx, 9 Blätter)

Im Sommersemester 2025 hat unsere Kleingruppe rund 60 m² eines bestehenden Damms im Versuchsgarten der BOKU in Groß-Enzersdorf neu gestaltet: Hangsicherung mit Rundhölzern, Substrataufbau, Bepflanzung in zwei Bauabschnitten, Mulchung. Vier Bautage im April, davor Planung, danach Dokumentation und eine Nachkontrolle im Juni.

Was es dabei nicht gab: eine Ausschreibung, eine Kostenschätzung, einen abgerechneten Terminplan. Es war eine Lehrveranstaltung, kein Auftrag. Was es aber gab, ist ungewöhnlich vollständiges Material – Material- und Pflanzenlisten mit geplanten Mengen, dieselben Listen nach dem Bau mit tatsächlichen Mengen, eine Soll-Ist-Gegenüberstellung über zehn Aspekte und eine Zeitaufschreibung.

Genau daraus lassen sich die fehlenden Unterlagen nachträglich aufbauen. Das ist der Beleg auf dieser Seite: nicht, dass ich ein Leistungsverzeichnis schreiben durfte, sondern dass ich aus einem dokumentierten Bauablauf eines herleiten kann – und dabei sichtbar mache, welche Zahl woher stammt und welche gesetzt ist.

Real, Annahme, Gruppenleistung

  • Real: alle Mengen, Material- und Pflanzenzahlen, der Bauablauf, der Soll-Ist-Vergleich, der Zeitaufwand. Jede Zahl mit Seitenzahl oder Planangabe.
  • Annahme: sämtliche Einheitspreise, der Zuschlag für Unvorhergesehenes, der Umsatzsteuersatz. Es liegen keine Originalpreise vor.
  • Gruppenleistung: Planung, Bau und Dokumentation. Der persönliche Zeitaufwand ist getrennt ausgewiesen.
  • Nicht behauptet: Berufserfahrung in Ausschreibung oder Vergabe.

Auf einen Blick

  • 45,7 m² Pflanzfläche aus fünf Teilflächen im CAD-Plan
  • 15 LV-Positionen in sechs Leistungsgruppen
  • 328 Pflanzen gesetzt, davon 186 aus dem Bestand
  • 115 Stunden persönlicher Aufwand, davon 25 auf der Baustelle
  • Fünf Materialabweichungen von 50 % und mehr

1 – Leistungsverzeichnis und Kostenschätzung

Der Ausgangspunkt sind die Flächen im CAD-Abnahmeplan. Sie stehen dort als Beschriftung, nicht als Summe – die Summe ist gerechnet:

Teilfläche laut PlanFlächeQuelle
Pflanzung Schotter12 m²PLAN
Pflanzung hoch Westhang, Rindenmulch11 m²PLAN
Pflanzung Zwischendecker, Miscanthusmulch10 m²PLAN
Pflanzung niedrig Westhang, Rindenmulch9 m²PLAN
Gräserpflanzung3,7 m²PLAN
Pflanzfläche gesamt45,7 m²gerechnet
Bearbeitungsfläche am Damm60 m²Portfolio S. 18, gerundete Angabe

Daraus werden 15 Positionen. Die Leistungstexte beschreiben die Ausführung, nicht das Fabrikat – sonst könnten zwei Anbieter nicht dasselbe kalkulieren. Die Einheitspreise sind Referenzwerte und als solche gekennzeichnet; belastbar an dieser Kostenschätzung sind die Mengen und die Struktur.

LeistungsgruppePositionenNettoAnteil
1 Baustellenvorbereitung
Zwei Positionen über die volle Bearbeitungsfläche von 60 m².
3 618,00 € 14%
2 Boden- und Substratarbeiten
Substrat nach tatsächlichem Verbrauch, nicht nach Planmenge.
3 382,82 € 9%
3 Hangsicherung
45,39 m Rundholz – die Position mit der größten Mengenabweichung.
3 1 177,48 € 27%
4 Pflanzarbeiten
328 Pflanzen, davon 186 aus dem Bestand und deshalb günstiger angesetzt.
2 1 612,20 € 37%
5 Mulcharbeiten
2,5 m³ Mulch, vollständig wie geplant eingesetzt.
2 218,00 € 5%
6 Fertigstellung
Erstbewässerung und Fertigstellungspflege bis zur Nachkontrolle.
2 322,26 € 7%
Summe netto154 330,77 €100 %
zuzüglich 10 % Unvorhergesehenes und 20 % Umsatzsteuer
beides Annahme
5 716,61 €
brutto

94,77 € je m² Pflanzfläche, netto. Diese Zahl ist ein Rechenergebnis aus gesetzten Preisen und taugt nicht als Kennwert für ein anderes Projekt.

Ein Widerspruch, der stehen bleibt

Der Baubericht beschreibt eine Schichtung von rund 10 cm Feinsubstrat und rund 5 cm Kompost (S. 26). Verbraucht wurden 3 m³ (S. 48). Auf 45,7 m² Pflanzfläche ergäbe das eine mittlere Stärke von rund 6,6 cm statt 15 cm. Die beiden Angaben lassen sich mit dem vorliegenden Material nicht zur Deckung bringen – vermutlich wurde nicht die volle Fläche aufgebaut, belegen lässt sich das aber nicht. Im Leistungsverzeichnis steht deshalb die verbrauchte Menge, und der Widerspruch steht daneben. Eine geschätzte Zahl sähe sauberer aus. Sie wäre es nicht.

2 – Bauablauf, Soll-Ist und 115 Stunden

Vier Bautage vom 7. bis 10. April 2025, rotierende Kleinteams, tägliche Briefings. Der Baubericht stellt zehn Aspekte gegenüber – geplant gegen tatsächlich ausgeführt. Keine der Abweichungen ist ein Ausführungsfehler; sie stammen aus Lieferung, Standort und Vorarbeit.

AspektGeplantTatsächlichArt
Entfernung GrasnarbeEigenständigBereits durch das Gärtnerteam erledigt Zeitgewinn
HangbefestigungRundstämme in MuldenSo umgesetzt, Gräben teilweise angepasst und erweitert Mehraufwand
MulchmaterialSchotter für den kleinen Hügel, Miscanthus für den großenSchotter nicht geliefert, Rindenmulch auf beiden Hügeln Ersatz
PflanzenlieferungVollständige Lieferung geplantVollständig geliefert, aber mit Mengenabweichungen Anpassung
SubstratbereitstellungKompost und FeinsubstratGeliefert wie geplant, in Schichten verarbeitet wie geplant
WerkzeugbereitstellungRechen, Spaten, SchubkarrenErgänzt um Leitern und zusätzliche Rechen Mehrbedarf
Externe HilfeMitstudierende, Gärtner*innenZusätzlich Frontlader für die Mulchverteilung Mehr Unterstützung
Zeiteinteilung4 Tage mit gleichmäßigem FortschrittSchneller durch die Vorarbeit, dafür mehr Zeit für Pflegearbeiten Verschiebung
BestandsintegrationNicht detailliert geplantRosmarin, Lavendel und Iris aus dem Bestand aktiv genutzt Mehr als geplant
PatchesEntsprechend PlanLeichte Verschiebung wegen der Pflanzenmengen Anpassung

115 Stunden – und was sie wirklich sind

Die Zeitaufschreibung weist 115 Stunden aus. Das ist der persönliche Gesamtaufwand über das ganze Projekt, nicht die Zeit auf der Baustelle. Der Unterschied ist die eigentliche Aussage der Zahl:

ZeitraumTätigkeitStundenAnteil
15.03.2025Grundlagenarbeit (Kapitel 1 und 2)
Literatur, Bestandsaufnahme, Heckenaufnahme
25 h22%
17.–18.03.2025Gruppenplanung, Vorbesprechung
Konzept, Pflanzenauswahl, Material- und Werkzeuglisten
15 h13%
07.–10.04.2025Baupraktikum vor Ort
3 von 4 Bautagen anwesend
25 h22%
18.–20.04.2025Dokumentation und Nachbearbeitung
Bauberichte, Fotodokumentation, Reflexionslisten
25 h22%
03.06.2025Nachkontrolle Groß-Enzersdorf
Visuelle Kontrolle der Anwuchsergebnisse
5 h4%
15.–20.06.2025Finalisierung Portfolio
Zusammenführung, Layout, Abgabe
20 h17%
Gesamt115 h100 %

25 Stunden auf der Baustelle, 90 davor und danach. Auf jede Stunde vor Ort kommen 3,6 Stunden Grundlagenarbeit, Planung, Dokumentation und Nachbereitung. Wer den Aufwand eines solchen Projekts an den Bautagen misst, sieht nicht einmal ein Viertel davon.

Die Stundenangaben stammen aus einer Selbstaufschreibung im Rahmen der Lehrveranstaltung und sind auf fünf Stunden gerundet. Eine feinere Genauigkeit gibt die Quelle nicht her und wird hier auch nicht erzeugt. An drei der vier Bautage war ich vor Ort.

3 – Stoff- und Materialbilanz

Geplante gegen tatsächlich eingesetzte Mengen. Beide Listen liegen im Portfolio vor – die eine vor dem Bau, die andere danach. Grau hinterlegt sind die fünf Positionen mit einer Abweichung von 50 % und mehr.

MaterialGeplantTatsächlichAbweichungGrund
Containersubstrat
neuer Boden
12 m³ 3 m³ −75% Von zwölf geplanten Kubikmetern wurden drei gebraucht. Die größte Abweichung im Projekt.
P37 / P48
Rindenmulch
Mulchung
1 m³ 1 m³ +0% Vollständig eingesetzt – und zusätzlich dort, wo der Schotter fehlte.
P37 / P48
Miscanthusmulch
Mulchung
1,5 m³ 1,5 m³ +0% Vollständig eingesetzt, optisch trennend zwischen den Hügeln. Musste bei Wind mit Wasser beschwert werden.
P37 / P48
Kies-Sand-Mischung
Bodensubstrat
1,8 m³ 0 m³ −100% Nicht geliefert, deshalb gar nicht eingesetzt. Ersatz war Rindenmulch.
P37 / P48
Rundholz, Gesamtlänge
Hangsicherung und Einfassung
26,72 m 45,39 m +70% Aus zehn geplanten Hölzern wurden 21 verbaute. Die Einfassung musste auch oben und seitlich geführt werden.
P47/48
Rundholz, Stückzahl
Hangsicherung und Einfassung
10 Stk. 21 Stk. +110% Die Hölzer mussten vor Ort zugeschnitten werden; aus langen wurden kurze.
P47/48
Holzpflöcke
Befestigung der Rundhölzer
6 Stk. 9 Stk. +50% Drei mehr als geplant, für ausreichende Standfestigkeit am Hang.
P48
Holzbalken aus Rückbau
Hangsicherung und Abgrenzung
9 Stk. 9 Stk. +0% Aus einem abgetragenen Hochbeet: 3 Stück à 1,2 m für den Hang, 6 Stück als Abgrenzung zum Weg.
P37

Die Richtung ist aufschlussreich: Beim Schüttgut war die Planung zu großzügig – von zwölf Kubikmetern Substrat wurden drei gebraucht. Bei der Holzeinfassung war sie zu knapp – aus zehn geplanten Hölzern wurden 21 verbaute, weil die Einfassung auch oben und seitlich geführt werden musste. Beide Fehler entstehen an derselben Stelle: bei der Abschätzung am Schreibtisch, ohne die Fläche vor Augen zu haben.

Pflanzen

ArtHerkunftGeplantGesetztAbw.Anmerkung
Artemisia absinthium bestellt 16 17 +6%
Alchemilla mollis Bestand 15 15 +0%
Calamintha nepeta bestellt 15 15 +0%
Geranium macrorrhizum und Bestand Bestand 55 105 +91% Als Lückenfüller deutlich stärker eingesetzt als geplant.
Helianthemum 'The Bride' bestellt 0 12 neu Nicht bestellt, aber geliefert – wegen passender Standortansprüche integriert.
Iris barbata Bestand 10 26 +160% Auf der linken Fläche mehr gepflanzt als vorgesehen.
Lavandula angustifolia Bestand 22 18 −18%
Pennisetum alopecuroides 'Red Head' bestellt 25 24 −4%
Phlox subulata 'Maischnee' bestellt 10 0 −100% Im Bepflanzungsbericht nicht mehr genannt.
Potentilla fruticosa 'Red Ace' bestellt 7 7 +0%
Rudbeckia fulgida 'Little Goldstar' bestellt 10 9 −10%
Rosmarinus officinalis Bestand 8 6 −25%
Salvia nemorosa 'Caradonna' bestellt 32 18 −44% In der Planung zusätzlich ohne Stückzahl für Bauabschnitt A geführt.
Sedum 'Herbstfreude' Bestand 8 16 +100%
Thymus vulgaris bestellt 54 40 −26% In der Planung zusätzlich ohne Stückzahl für Bauabschnitt A geführt.
Summe287328+14%Die Planzahl ist eine Untergrenze: zwei Positionen sind in der Pflanzenliste ohne Stückzahl geführt.

186 der 328 gesetzten Pflanzen stammen aus dem Bestand des Versuchsgartens – Rosmarin, Lavendel, Iris, Geranium und Sedum wurden ausgegraben, geteilt und wieder eingesetzt. Das war im Konzept vorgesehen und hat die Mengenabweichungen bei der Lieferware aufgefangen.

Werkzeug

5 Werkzeuge standen auf keiner Liste: Große Brechstange, Mistgabel, Spitzhacke, Flex, Motorsäge. Drei davon – Brechstange, Flex und Motorsäge – wurden gebraucht, weil alte, vernagelte Rundhölzer zurückzubauen waren; ein Arbeitsschritt, den die Planung nicht kannte. Bei weiteren 4 Werkzeugen lag der Bedarf höher als geplant, meist um den Faktor zwei. Die vollständige Liste steht in der Arbeitsmappe.

4 – Rechts- und Vergabeprüfraster

Studienwissen, ausdrücklich

Dieses Raster ist eine Studien- und Portfolioarbeit. Es ist keine Rechtsberatung, und es belegt keine Berufserfahrung im Vergaberecht. Es gab in diesem Projekt kein Vergabeverfahren, keinen Auftraggeber und keinen Bieter. Zwei der acht Prüffelder bleiben deshalb unbeantwortet, statt eine Antwort zu erfinden.

PrüffeldGrundlageBeleg im ProjektStatusHinweis und Risiko
Leistungsbeschreibung
Ist jede Leistung so beschrieben, dass zwei Bieter dasselbe kalkulieren?
ÖNORM B 2241 als Werkvertragsnorm für den Garten- und Landschaftsbau 15 Positionen in sechs Leistungsgruppen, je mit Kurz- und Langtext erfüllt Der Langtext nennt die Ausführungsart, nicht das Fabrikat – Voraussetzung für Vergleichbarkeit.
Mengen und Einheiten
Ist jede Menge auf eine nachprüfbare Quelle zurückführbar?
Grundsatz der Mengenermittlung; Massenermittlung als Teil der Ausschreibung Blatt 02_MENGEN: jede Menge mit Seitenzahl oder Planangabe erfüllt Zwei Mengen stammen aus dem Ist statt aus dem Soll. Das ist für eine Ausschreibung falsch herum – hier bewusst so, weil es eine Nachkalkulation ist und keine Vorausschreibung.
Technische Anforderungen
Sind Substrataufbau, Pflanzqualitäten und Einbauweise festgelegt?
ÖNORM L 1111 zur technischen Ausführung Substratschichtung P26, Topfgrößen P9/P11/C2/C3 in der Pflanzenliste P37 teilweise Die Schichtstärken im Bericht (10 cm Feinsubstrat, 5 cm Kompost) und die tatsächlich verbrauchten 3 m³ lassen sich rechnerisch nicht zur Deckung bringen. Siehe 02_MENGEN.
Ausführungsanforderungen
Sind Jahreszeit, Witterung und Reihenfolge geregelt?
ÖNORM L 1111; Bauzeitplan des Projekts Vier Bautage 07.–10.04.2025, Witterung dokumentiert P24 erfüllt Windböen erforderten das Beschweren des Miscanthusmulchs – ein Fall, den ein Leistungstext üblicherweise nicht abdeckt.
Dokumentation
Wird die Ausführung so dokumentiert, dass sie prüfbar bleibt?
Qualitätskontrolle und Dokumentation, Kapitel 4.6 Fotodokumentation je Bautag P40–46, Bepflanzungsbericht P51, Reflexionslisten P47–50 erfüllt Die Reflexionslisten sind der eigentliche Wert: Sie halten Soll und Ist nebeneinander fest.
Eignung und Zuschlag
Nach welchen Kriterien würde der Zuschlag erteilt?
Vergaberechtliche Grundlagen – im Projekt nicht behandelt kein Beleg im Ausgangsmaterial nicht behandelt Ein Studienprojekt kennt kein Vergabeverfahren. Diese Zeile bleibt bewusst leer, statt eine Eignungsprüfung zu erfinden.
Nachweise
Welche Nachweise wären vom Auftragnehmer zu erbringen?
ÖNORM L 1120 zur Grünflächenpflege für die Pflegephase Pflegekonzept in drei Phasen, P21/22 und P28 teilweise Das Pflegekonzept ist fachlich ausgearbeitet, aber nicht als vertraglich geschuldete Leistung formuliert.
Abnahme
Wann gilt die Leistung als abgenommen?
ÖNORM B 2241; Fertigstellungs- und Entwicklungspflege CAD-Plan im Stand „Abnahme“; visuelle Nachkontrolle am 03.06.2025, P30 und P55 teilweise Es gibt eine Nachkontrolle mit Fotodokumentation, aber kein Abnahmeprotokoll im vertraglichen Sinn.

Herangezogen sind die vier Normen, die im Literaturverzeichnis des Portfolios zitiert sind:

  • ÖNORM B 2241 (2013) – Werkvertragsnorm für den Garten- und Landschaftsbau
  • ÖNORM B 2606-1 (2021) – Entwässerungssysteme für Grundstücke
  • ÖNORM L 1111 (2019) – Technische Ausführung von Gartengestaltungs- und Landschaftsbauarbeiten
  • ÖNORM L 1120 (2016) – Grünflächenpflege und -erhaltung

Die Jahreszahlen stehen so im Portfolio. Ob zwischenzeitlich neuere Ausgaben erschienen sind, wurde nicht geprüft – wer das Raster verwendet, muss den Stand selbst nachsehen. Diese Einschränkung gehört zum Beleg dazu.

Grenzen dieses Belegs

  • Nachkalkulation, keine Ausschreibung. Zwei Mengen im Leistungsverzeichnis stammen aus dem Ist statt aus dem Soll. Für eine echte Ausschreibung wäre das falsch herum – hier ist es Absicht, weil rückwärts gerechnet wird.
  • Keine Originalpreise. Die Endsumme ist eine Rechenübung. Wer daraus einen Kennwert ableitet, verwendet eine erfundene Zahl.
  • Gruppenarbeit mit einer Ausnahme. Planung, Bau und Dokumentation waren Leistung der Kleingruppe. Die Pläne und Zeichnungen des Projekts – darunter der CAD-Abnahmeplan, auf dem die Mengen hier beruhen – habe ich erstellt. Welches CAD-Programm dafür verwendet wurde, geht aus den abgegebenen Unterlagen nicht eindeutig hervor und wird deshalb nicht benannt.
  • Diese Aufbereitung ist von 2026 und war nicht Teil der Lehrveranstaltung. Bewertet wurde damals das Portfolio, mit Note 1.

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Das PDF ist die Leseform des Leistungsverzeichnisses samt Kostenschätzung und Mengenherleitung. Die Arbeitsmappe enthält zusätzlich Termine, Stunden, die vollständige Stoffbilanz mit Pflanzen- und Werkzeuglisten, das Vergaberaster und ein Quellenblatt.

Leistungsverzeichnis (PDF, 4 Seiten) Arbeitsmappe (.xlsx, 9 Blätter)

Beide Dateien werden aus einer gemeinsamen Datenquelle erzeugt (skripte/damm-daten.py) und von skripte/damm-pruefen.py nachgerechnet – deshalb kann keine Zahl auf dieser Seite von der Zahl im Download abweichen. Das Projekt selbst: Dammprojekt Groß-Enzersdorf · passend dazu: Einstieg für Planung und Freiraum · für die öffentliche Hand.