Vom Bestand über den Plan bis zur gebauten Fläche
Sie suchen jemanden, der einen Bepflanzungsplan zeichnen und ihn danach auf der Baustelle auch verteidigen kann? Was ein Berufseinsteiger im Büro am ersten Tag mitbringen sollte: zeichnen können, Pflanzen kennen, eine Baustelle aushalten und wissen, dass zwischen Plan und Ausführung eine Differenz liegt.
Ich habe am 29. September 2026 den Bachelor Landschaftsplanung und Landschaftsarchitektur an der BOKU Wien abgeschlossen – mit 180 ECTS (davon 12 als angerechnete Wahlfächer an der WU Wien), die Bachelorarbeit ist mit gut (2) bewertet. Ich bin sofort in Wien und Umgebung verfügbar. Die Ausbildung ist abgeschlossen, nicht erst in Aussicht.
Drei Projektlehrveranstaltungen habe ich mit der Bestnote abgeschlossen: das Projekt zu Landschaftsplanung (9 ECTS), das Projekt I zu Landschaftsarchitektur (6 ECTS) und das Projekt und Baupraktikum zu Landschaftsbau und Vegetationstechnik (9 ECTS). Ebenfalls mit Bestnote: Vegetationstechnik, Einführung in CAD und die GIS-Grundlagen.
Zwei dieser Projekte sind hier vollständig dokumentiert – eines davon bis zur gebauten Fläche. Dazu kommt eine Saison im Garten- und Landschaftsbau: Terrassen, Hochbeete, Bewässerung, Pflanzung, Baumschnitt. Ich weiß, wie sich ein Substrataufbau anfühlt, den man selbst eingebaut hat.
Aus dem Projekt zu Raumplanung (Note 2) kommt der Maßstab darüber: eine Bezirksstadt statt einer Einzelfläche, Widmungsrecht statt Pflanzenliste. Dort habe ich den rechtsverbindlichen Rahmen nach NÖ ROG 2014 aufgearbeitet und die Folgenabschätzung geschrieben, die zwei Quartiersentwürfe vergleichbar macht und in einer Empfehlung endet.
Zu jedem Projekt steht dabei, was meine eigene Arbeit war und was in der Gruppe entstand. Wo eine Zeichnung nicht eindeutig mir zuzuordnen ist, zeige ich sie nicht.
Was am ersten Tag dasteht
- Abschluss 29. September 2026, sofort verfügbar
- Wien und Umgebung, Führerschein B, BE, A
- AutoCAD 2D und GIS-Grundlagen je mit Bestnote
- Plandarstellung 1:50 bis 1:200, Schnitte, Modellbau
- Vier Bautage eigene Ausführung, dokumentiert
Woher ich komme – und wo die Grenze liegt
Ich komme aus dem Studium und von der Baustelle, nicht aus dem Bürobetrieb. Verfahrensbegleitung, UVP und Behördenkontakt habe ich nicht geführt – Widmungsrecht und Folgenabschätzung kenne ich aus dem Studienprojekt, nicht aus einem laufenden Verfahren; Ausschreibung, Büroorganisation und Kostenkalkulation kenne ich als geprüfte Lehrveranstaltungen und habe sie am Dammprojekt einmal an einer realen Fläche durchgerechnet. Was ich mitbringe, ist die Kette vom Bestand über den Plan bis zur gebauten Fläche. Den Verfahrensweg daneben lerne ich im Büro.
Acht Belege
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Aus dem Dammprojekt in Groß-Enzersdorf entsteht nachträglich ein Leistungsverzeichnis mit 15 Positionen in sechs Leistungsgruppen – Baustellenvorbereitung, Boden und Substrat, Hangsicherung, Pflanzung, Mulch, Fertigstellung. Jede Menge trägt ihre Quelle mit: Flächen aus dem CAD-Abnahmeplan, Mengen aus den Material- und Pflanzenlisten des Bauberichts, mit Seitenzahl.
Die Einheitspreise sind ausdrücklich Referenzwerte – für ein Studienprojekt gibt es keine Originalpreise, und eine erfundene Endsumme als Kostenschätzung auszugeben wäre wertlos. Belastbar sind die Mengen und die Struktur. Ein Widerspruch zwischen zwei Angaben im Baubericht bleibt auf der Seite stehen, statt weggerechnet zu werden.
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Vier Bautage, zehn Aspekte im Soll-Ist-Vergleich: fehlende Schotterlieferung, angepasste Gräben, abweichende Pflanzenmengen, vorab entfernte Grasnarbe. Dazu die Stoffbilanz – von zwölf geplanten Kubikmetern Substrat wurden drei gebraucht, aus zehn geplanten Rundhölzern wurden 21 verbaute.
Und die 115 Stunden, um die es dabei geht: 25 davon auf der Baustelle, 90 davor und danach. Auf jede Stunde vor Ort kommen 3,6 Stunden Planung, Dokumentation und Nachbereitung. Diese Zahl steht hier nicht, weil sie schmeichelt, sondern weil sie das Verhältnis zeigt, das in Bauprojekten regelmäßig unterschätzt wird.
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60 m² Böschung auf der BOKU-Versuchswirtschaft: Bestandsaufnahme, Bepflanzungsplan mit 14 Arten, technische Schnitte, lagenweiser Substrataufbau – und vier Bautage vor Ort. 287 Pflanzen geplant, 328 gesetzt. Eigener Aufwand: 115 dokumentierte Stunden.
Der Baubericht stellt Planung und Ausführung Zeile für Zeile gegenüber. Bei acht von zehn Positionen kam etwas anders als geplant, und genau das steht dort – samt Pflegekonzept in drei Phasen. Aus dem Projekt und Baupraktikum zu Landschaftsbau und Vegetationstechnik (9 ECTS, Note 1).
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Freiraumkonzept für einen Zwischenraum in Wien 16. Analyse, Konzept, Entwurf, Plandarstellung und Modellbau stammen von mir. Grundriss und Schnitt im Maßstab 1:200, physisches Arbeitsmodell, Präsentationsplakat, 15 Seiten A3.
Die Seite zeigt auch, was zwischen erster und letzter Entwurfsfassung gestrichen wurde und warum. Aus Projekt II zu Landschaftsarchitektur, Wintersemester 2025/26.
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Vegetationstechnik und Pflanzenverwendung
BestnoteVegetationstechnik mit Bestnote abgeschlossen, dazu Grundlagen der Staudenverwendung, systematische Botanik mit Feldarbeiten, Vegetationsökologie und Bodenkunde. Praktisch angewandt in zwei Projekten: 14 Arten nach Höhe gestaffelt und nach Trockenheits resistenz ausgewählt am Damm, eine stadtklimataugliche Baum-, Stauden- und Gräserauswahl mit Begründung am Naschmarkt.
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Baupraxis im Garten- und Landschaftsbau
eigene AngabeSaison 2024 bei Grün Hoch 3 in Wien: Errichtung von Außenanlagen – Terrassenbau, Hochbeete, Bodenverlegung, Installation von Bewässerungssystemen mit Rohrleitungen, Verteilung und Steuerung, dazu Pflanzung, Pflege und Baumschnitt. Drei größere Außenanlagen und rund zehn kleinere Einsätze bis hin zu Eintagesbaustellen.
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Naschmarkt: 9.000 m² entsiegeln
Bestnote9.000 m² Asphaltfläche ohne Bestand, ohne Boden, mit einem Markt, der bleiben muss. Vier Bestandsbefunde, 26 Interviews, daraus ein Maßnahmenpaket und ein Zonierungsplan, der die Abwägung zwischen Beetfläche und Marktfläche sichtbar macht. Aus dem Projekt zu Landschaftsplanung (9 ECTS, Note 1).
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Zwei Entwürfe bewerten, bis eine Empfehlung dasteht
Note 2, eigene KapitelIm Raumplanungsprojekt zur Stadtgemeinde Horn stammen zwei Kapitel des Endberichts weitgehend von mir: der rechtsverbindliche Rahmen über drei Planungsebenen und die Folgenabschätzung beider Quartiersentwürfe. Sieben Fachbereiche, 15 Indikatoren, eine fünfstufige Skala – und zu jeder Bewertung die Rechnung daneben: 17.830 m² Geschoßfläche auf 24.552 m² Bruttobauland ergibt eine GFZ von 0,726, 13.018 m² versiegelte Fläche ergeben 53,0 %.
Die Empfehlung hängt am Ende an einem einzigen Satz aus dem Regionalen Raumordnungsprogramm: Die Baulandmenge darf nicht steigen. Der eine Entwurf bleibt in gewidmetem Bauland, der andere bräuchte eine Neuwidmung von Grünland. Das entscheidet – nicht die Frage, welcher Entwurf schöner ist. Für ein Büro, das Varianten gegenüber einem Auftraggeber begründen muss, ist das der Teil, auf den es ankommt.
Diese Website habe ich selbst gebaut; wie, steht auf Diese Seite.
Kontakt
Wenn Sie eine Einsteigerstelle im Entwurf, in der Ausführungsplanung oder in der Bauleitung besetzen: Ich zeige die Unterlagen gerne im Original. Ich bin in Wien und Umgebung verfügbar; der Bachelor ist seit 29. September 2026 abgeschlossen.
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