Automatisierung
Vier Werkzeuge, die ich mir selbst gebaut habe
Jedes für einen konkreten Arbeitsschritt. Die Einstufung übernehmen jeweils Regeln, die im Code nachlesbar sind — ein Sprachmodell kommt erst danach zum Einsatz, für das Formulieren. Diese Aufteilung ist der Kern: Was begründbar sein muss, wird nicht generiert. Alle vier sind Arbeitsproben mit Beispieldaten, keine Produkte.
Der gemeinsame Grundsatz
Automatisierung übernimmt das Einlesen, Prüfen, Sortieren und Begründen. Der Mensch legt die Kriterien fest, interpretiert das Ergebnis und entscheidet. Fehlende Angaben werden als fehlend ausgewiesen und nie geschätzt.
Eine davon läuft hier im Browser
Der Garden Intake ist nicht nur beschrieben, sondern bedienbar: Das Regelwerk läuft als JavaScript im Browser, Sie können eigene Anfragetexte einwerfen und die 14 Regeltests selbst ausführen. Ohne Server, ohne Anmeldung, ohne dass Ihr Text das Gerät verlässt.
Warum jeder Treffer seinen Beleg mitschreibt
Im Garden Intake galt das Wort erdaushub einmal als Beleg
dafür, dass die Bodenbeschaffenheit geklärt sei – fachlich falsch, und
eine echte offene Frage wäre damit als beantwortet durchgegangen.
Aufgefallen ist das nur, weil der Report zu jedem Treffer das
auslösende Stichwort mitschreibt. Genau deshalb liefern diese
Werkzeuge ihre Begründung mit.
Garden Intake
Prüft eine formlose Gartenanfrage gegen eine fachliche Checkliste aus zehn Themen und zeigt, welche drei davon vor dem Erstgespräch noch geklärt werden müssen.
Fallbeschreibung →
Lead-Radar
Prüft 18 Bauprojekt-Datensätze gegen selbst gesetzte Kriterien und erzeugt eine priorisierte Arbeitsliste – inklusive der Projekte, die sich mangels Daten nicht einstufen lassen.
Fallbeschreibung →
Smart Home
Zwei Zigbee-Schalter steuern zwei Beleuchtungsszenen; für Lampen ohne Zustandsrückmeldung führt das System selbst Buch darüber, was es eingeschaltet hat.
Fallbeschreibung →
PIM Cleanup
Räumt einen Produktexport nach festen Regeln auf und listet getrennt davon auf, welche Pflichtangaben bei 9 von 10 Artikeln fehlen.
Fallbeschreibung →
Was diese Demos bewusst nicht sind
Keine Produkte, keine Plattformen. Sie arbeiten mit Beispieldaten, nicht mit echten Kunden- oder Personendaten, und sie versprechen keine Erfolgsquoten, keine Zeitersparnis und keine Prognosen.
Was sie zeigen, ist der Umgang mit Regeln, mit unvollständigen Daten und mit der Grenze zwischen dem, was ein Werkzeug entscheiden darf, und dem, was ein Mensch entscheiden muss. Was bereits läuft und was noch Entwurf ist, steht bei jeder Stufe daneben.
Ein Regelwerk kann vollständig im Browser laufen — dafür braucht es keinen Server. Was Sie in ein solches Werkzeug eingeben, bleibt in Ihrem Browser; es wird nichts hochgeladen und nichts gespeichert. Was eine statische Seite dagegen nicht kann, ist einen API-Schlüssel geheim halten; die KI-Stufe wird deshalb als aufgezeichnete Antwort mit sichtbarem Prompt gezeigt, der Live-Modus läuft über eine Serverless-Funktion.