Für Geodaten, GIS und Vermessung

Räumliche Daten: was geprüft ist und was nicht

GIS-Grundlagen und CAD je mit Bestnote, Vermessungskunde mit Tachymeter und GPS, Fernerkundung. Dazu zwei Jahre praktische Arbeit an Datenqualität – und eine offene Auskunft darüber, wo die Grenze liegt.

Landschaftsplanung an der BOKU ist ein raumbezogenes Studium: Der Gegenstand ist eine Fläche, und fast jede Aussage über sie stützt sich auf eine Erhebung, eine Karte oder einen Datensatz. Vier Lehrveranstaltungen decken die Geodatenseite ab – Grundlagen von GIS in der Landschaftsplanung und Einführung in CAD je mit Bestnote, dazu Vermessungskunde für Landschaftsplanung und Einführung in die Fernerkundung.

In der Vermessungskunde lag der Schwerpunkt auf der praktischen Geräteerfahrung: Tachymeter und GPS im Gelände. Ein CAD-gestütztes Projekt und die Plandarstellung in zwei Entwurfsprojekten kommen dazu.

Die zweite Hälfte ist Datenqualität statt Kartografie. Bei Birner habe ich 36.000 Artikel über rund 200 Kategorien in einem PIM-System eingeordnet und die Kategorienstruktur laufend weiterentwickelt – Attributvollständigkeit, Klassifikationslogik, Medienzuordnung. Aus dieser Arbeit ist ein eigenes Werkzeug entstanden, das Pflichtangaben prüft und fehlende Werte als fehlend ausweist, statt sie zu ergänzen.

Diese Haltung ist der Grund, warum diese Seite so gebaut ist, wie sie gebaut ist: Eine geschätzte Zahl sieht sauberer aus als eine sichtbare Leerstelle. Sie ist es aber nicht.

Wichtig, damit nichts falsch ankommt

Ich behaupte keine bestimmte GIS-Software. Belegt sind die GIS-Grundlagen aus dem Studium, mit Bestnote. Welche Anwendung in Ihrem Haus läuft – QGIS, ArcGIS oder eine eigene Umgebung –, kenne ich nicht aus dem Berufsalltag.

Ebenso wenig behaupte ich Erfahrung in Geodateninfrastrukturen, Datenbankmodellierung oder Programmierung räumlicher Analysen. Was ich mitbringe, ist die fachliche Seite, die Grundlagen und nachweislich schnelle Einarbeitung.

Auf einen Blick

  • GIS-Grundlagen und CAD je mit Bestnote
  • Tachymeter und GPS praktisch eingesetzt
  • Einführung in die Fernerkundung geprüft
  • 36.000 Artikel, rund 200 Kategorien im PIM gepflegt
  • Verfügbar ab Oktober 2026, Wien und Umgebung

Vier Belege

  • Bestandsaufnahme und Bewertung einer versiegelten Fläche über dem eingewölbten Wienfluss und der U4. Datengrundlage waren Infrarotaufnahmen der MA 22 zur Oberflächentemperatur, der Geodatenviewer der Stadt Wien als Kartengrundlage, Erhebungen vor Ort und eine eigene Befragung.

    Aus vier Bestandsbefunden wird ein Maßnahmenpaket und daraus ein Zonierungsplan – die Darstellung, an der sich zeigen musste, ob die Empfehlungen räumlich überhaupt zusammengehen. Der Plan stammt von mir; was von anderen stammt, ist auf der Projektseite ausgewiesen.

  • Vermessung, GIS und Fernerkundung im Studium

    geprüft

    Grundlagen von GIS in der Landschaftsplanung (VU, 3 ECTS, Note 1): räumliche Datenmodelle, Layerlogik, Verschneidung und Kartenerstellung als planerisches Werkzeug. Vermessungskunde für Landschaftsplanung: Aufnahme im Gelände mit Tachymeter und GPS, Auswertung und Übertragung in die Planung. Einführung in die Fernerkundung: Bildinterpretation und Auswertung von Luft- und Satellitenbildern. Einführung in CAD (VU, 3 ECTS, Note 1) sowie ein CAD-gestütztes Projekt: AutoCAD 2D, Plandarstellung, Maßstabsebenen.

    Karten- und Auswertungsdateien aus diesen Lehrveranstaltungen sind hier bewusst nicht abgebildet: Sie liegen mir digital nicht in einer Form vor, die ich eindeutig mir zuordnen kann. Ich zeige lieber weniger und dafür nur das, was belegbar von mir stammt – die Unterlagen bespreche ich im Gespräch gerne.

  • Datenqualität, maschinell geprüft

    im Browser ausführbar

    Ein Werkzeug, das einen Produktexport nach festen Regeln vereinheitlicht und getrennt davon meldet, welche Pflichtangaben fehlen – bei 9 von 10 Beispielartikeln. Es ergänzt keinen einzigen Wert. Wo ein Sprachmodell Textvorschläge macht, wird dessen Ausgabe maschinell gegen die Quelldaten geprüft, bevor sie angezeigt wird.

    Dahinter steht die Praxis: 36.000 Artikel über rund 200 Kategorien im PIM-System von Birner, Kategorienstruktur laufend weiterentwickelt. Das Dienstzeugnis bewertet die Arbeit als „präzises und sorgfältiges Arbeiten“ mit „kontinuierlich sehr guten Ergebnissen“.

  • Zu den vier Werkzeugen gehören 161 Regeltests, die im Browser gegen dasselbe Regelwerk laufen wie die Auswertung selbst – nicht gegen eine Kopie davon. Wer wissen will, ob eine Regel tut, was beschrieben ist, muss mir das nicht glauben.

Auch diese Website ist ein Beleg für die Arbeitsweise: statisch, ohne externe Abhängigkeiten, mit ausführbaren Tests statt Behauptungen – wie sie entstanden ist.

Kontakt

Wenn Sie eine Einsteigerstelle im Geodaten- oder Vermessungsumfeld besetzen und Einarbeitung einplanen: Ich bin ab Oktober 2026 in Wien und Umgebung verfügbar; der Bachelor ist am 29. September 2026 abgeschlossen.

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