Werdegang · WordPress und Redaktion

Webbetreuung eines mehrstandortigen Auftritts

Senecura GmbH, Marketing, Mai bis Oktober 2026. Befristete Urlaubsvertretung – und die erste hauptberufliche Stelle, in der Web und Inhalt mein Tagesgeschäft sind.

Ausgangslage

Senecura betreibt Pflegeheime an vielen Standorten. Der Webauftritt bildet diese Struktur ab: eine gemeinsame Dachseite und darunter die Seiten der einzelnen Häuser. Gepflegt wird das über WordPress, weiterentwickelt gemeinsam mit externen Agenturen.

Ich bin als Urlaubsvertretung ins Marketing gekommen, ohne Einarbeitungszeit im üblichen Sinn und ohne die Person, deren Aufgaben ich übernommen habe, länger begleiten zu können. Das Bestandssystem war da, die laufenden Anfragen auch.

Was ich übernommen habe

  • Betreuung und Weiterentwicklung der Web-Inhalte über WordPress: Seiten und Unterseiten erstellen, strukturieren und aktuell halten.
  • Wesentliche Mitarbeit am Online-Auftritt zum 25-Jahr-Jubiläum.
  • Unterstützung einzelner Standorte bei inhaltlichen und technischen Fragen zu ihren Seiten.
  • Einfachere technische und WordPress-seitige Probleme selbst gelöst; komplexere analysiert, strukturiert aufbereitet und mit den externen Agenturen abgestimmt.
  • Pressespiegel und Medienbeobachtung, unterstützend Facebook und Instagram.
  • Folder und Drucksorten inhaltlich koordiniert, Grafik- und Druckaufträge abgewickelt, Bestell- und Ordermanagement.

Eckdaten

  • Zeitraum 05–10/2026
  • Rolle Marketing
  • System WordPress
  • Anlass Urlaubsvertretung
  • Belegstatus eigene Angabe

Die eigentliche Rolle

Die Aufgabe war weniger „Website pflegen“ als Schnittstelle sein: zwischen den Standorten, die etwas brauchen, den internen Ansprechpartner:innen, die entscheiden, und den Agenturen, die umsetzen. Genau dort entsteht der Wert – oder er geht verloren.

Wie die Arbeit mit den Agenturen läuft

Ein Standort meldet ein Problem – meistens als Beschreibung dessen, was er sieht, nicht dessen, was kaputt ist. Meine Arbeit beginnt davor: herausfinden, was tatsächlich vorliegt, ob es sich intern lösen lässt, und wenn nicht, es so aufschreiben, dass die Agentur damit arbeiten kann statt zurückzufragen.

Ein schlecht gestelltes Ticket kostet eine Woche und zwei Rückfragen. Diese Vorarbeit ist derselbe Arbeitsschritt wie in den Werkzeugen auf dieser Seite: aus einer unstrukturierten Anfrage das herausziehen, was für die Entscheidung gebraucht wird, und benennen, was noch fehlt.

Was daran schwierig war

Ein mehrstandortiger Auftritt hat viele Personen, die etwas ändern wollen, und wenige, die entscheiden. Der Aufwand liegt selten in der Umsetzung, sondern im Abgleich: Wer darf was, was ist bereits beauftragt, was widerspricht sich, was gehört zusammen veröffentlicht.

Dazu die Grenze der eigenen Zuständigkeit. Als Vertretung hatte ich weder das lange Gedächtnis des Hauses noch die Möglichkeit, Grundsatzfragen zu entscheiden. Was ich lösen konnte, habe ich gelöst; alles andere musste ich sauber weitergeben – und dabei aushalten, dass „sauber weitergegeben“ nicht dasselbe ist wie „erledigt“.

Was hier fehlt

Zu dieser Station liegen mir keine belastbaren Kennzahlen vor – wie viele Standortseiten ich betreut habe, wie viele Seiten entstanden sind, wie lange das Jubiläumsprojekt lief. Ich schätze sie hier nicht, weil geschätzte Zahlen in einer Bewerbung genau das kaputt machen, was der Rest dieser Seite aufbaut.

Ebenso fehlt eine Fremdbewertung: Das Dienstzeugnis kommt erst mit Ende der Befristung im Oktober 2026.

Vergleichbare Arbeitsproben

PIM Cleanup zeigt die Produktdatenseite derselben Arbeit; Diese Seite zeigt, was ich baue, wenn ich Struktur, Inhalt und Umsetzung selbst verantworte.